Erfolgreiche Zusammenarbeit mit öffentlichen Institutionen der Städte und Länder, Museen, Geschäftskunden und privaten Auftraggebern:

- Landesmuseum Württemberg

- Städtische Museen Esslingen

- Privat- und Geschäftskunden

- Landesamt für Denkmalpflege

- Alamannenmuseum Ellwangen

05/2017

Eröffnung der Vergolderei und des Restaurierungsateliers. Konservierung und Restaurierung archäologischer und kunsthandwerklicher Objekte.

beruflicher Werdegang

03/2011 – 02/2016

Projektanstellung am Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, für die Ausgrabung, Freilegung, Dokumentation, Bergung, Versorgung und Klimatisierung der Funde und Befunde aus dem im Dezember 2010 geborgenen keltischen Frauengrabes vom Bettelbühl, Hügel 4. Parallel dazu Begleitung computertomographischer Messungen und Visualisierung der Blockbergungen in 3D (betriebliche Fortbildung bei Volume Grapfics mit dem Programm VG Studio MAX). Die praktischen konservatorischen Maßnahmen bestanden aus Reinigung, Festigung, Klebung, Tränkung und/oder Trocknung.Die bearbeiteten Funde bestanden aus Gold und Bernstein, Gagat, Buntmetall, Eberzähnen, Eisen, Keramik, gedrechselten Holzobjekten aus Buchsbaum sowie verschiedenen Geflechtstrukturen aus Birkenzweigen und Pflanzenfasern.

2014: Montage und Betreuung der Hauptfunde in der landesweiten Wanderausstellung „Das Geheimnis der Keltenfürstin“.

09/2015-04/2016

Auf- und Abbau der Ausstellung: Das Gold der Germanen - Das Colier von Trochtelfingen

am Alamannenmuseum Ellwangen

10/2010 - 02/2011

Freischaffende Tätigkeit im Rahmen der Neukonzeption des Museums für Antike Schiffahrt in Mainz. Tonaufnahmen mit professionellen Hörbuchsprechern für die Audiostationen in der Ausstellung.

Hochschulstudium

10/2007 – 09/2010 Am Römisch- Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM) und der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

im Fachbereich Archäologische Restaurierung (Bachelor of Arts)

Sehr guter Abschluss des Studiums

Die praktischen Ausbildungseinheiten am RGZM:

  • Die Abformung von archäologischen Objekten mit Silikon und die Nachbildung mit Kunstharzen.

  • Das Kolorieren: die optische Imitation von Kunstharzkopien in verschiedenen Materialien.

  • Keramikrestaurierung:

  • Restaurierung von Edelmetall, Buntmetall und Eisen.

  • Die Restaurierung von Organika: archäologische Gewebe, Leder und Nassholz (Museum für antike Schifffahrt Mainz).

  • Grundlagen der antiken Metallverarbeitungstechniken wie Tauschieren, Gravieren, Ziselieren, Löten, Treiben, Punzieren, Galvanisieren.

  • Glasrestaurierung (Bachelorarbeit).

  • Dokumentation, Depot und Ausstellungstechnik: Archäologisches Zeichnen, Fotografie.

 

Lehrveranstaltungen am Institut für Vor- und Frühgeschichte Mainz:

  • Das Paläo-, Meso- und Neolithikum, Die Bronzezeit, Die Eisenzeit, Die römische Antike und das frühe Mittelalter, Wissenschaftliche Befundauswertung.

 

Die naturwissenschaftlichen Lehrveranstaltungen an der Johannes- Gutenberg Universität Mainz:

  • Chemische Grundlagen für Physiker, Geologen und Mineralogen

  • Mineralische und Metallische Festkörper

  • Biomineralisation

  • Archäometrie: Grundlagen für instrumentelle Methoden (Elementanalysen wie Ramanspektroskopie, Mikro- RFA, Infrarotreflektografie

 

Exkursionen und externe Praktika:

  • „Konstantin der Große“ am Rheinischen Landesmuseum Trier.

  • „Bunte Götter“ und „Götter, Heroen und Fabelwesen – Griechische Vasenbilder“am Liebighaus, Führung durch Prof. Brinkmann

  • „Das weiße Gold der Kelten“ am archäologischen Museum Frankfurt, Werkstattbesichtigung

 

  • „Die Langobarden“ am Rheinischen Landesmuseum Bonn,

 

  • Werkstattbesichtigung

  • Besuch der FHTW Berlin, der FH Potsdam, des Pergamon-, des Ethnologischen- und des Neuen Museums

  • Exkusion nach Glashütten/Taunus: mittelalterliche Glasproduktion

 

  • Deutsches Ledermuseum Offenbach: Ausstellung / Werkstattbesichtigung

  • „Hautnah“ - Römische Stoffe aus Mainz, an der Mainzer Volksbank

     

  • Restaurierungs- und Grabungspraktikum bei der Direktion Landesarchäologie Mainz: in den Werkstätten der Landesarchäologie und auf der Mainzer Zitadelle: Bergung von Funden aus einem Sickerschacht mit anschließender Erstversorgung (9.-25.03.2009)

  • Lehrgrabung auf dem Hunnenring bei Otzenhausen/Kr. St. Wendel: Schnitt durch den äußeren Befestigungswall

 

Studienbegleitende Tätigkeiten

2008 – 2009

Studentensprecher im Fachbereich Archäologische Restaurierung

seit 05/2009 Leitung der Tontechnik bei Großveranstaltungen am RGZM, u.a bei den Autorenlesungen der Reihe „Archäologie und Geschichte im historischen Roman“ mit Tanja Kinkel, Beate Schäfer und Cornelius Hartz

 

Studienvorbereitende Praktika

06/2007 – 08/2007

Praktisches Aufnahmeverfahren für das Studium am Römisch-Germanischen Zentralmuseum Mainz (RGZM)

 

01/2007 – 05/2007

Praktikum am Landesamt für Denkmalpflege Esslingen (BW):

selbständige Restaurierung von archäologischem Kulturgut der Materialgruppen Buntmetall, Eisen und Keramik sowie in den Bereichen

Nassholzkonservierung, Erstversorgung von Massenfunden, Ausstellungs- montagen aus Plexiglasträgern für Objekte aus Holz und/oder Metall, Assistenz im Bereich Röntgen und 3D Computertomographie (fem).

05/2005 – 12/2006

Volontariat am Landesmuseum Württemberg in Stuttgart (BW): selbständige Restaurierung von archäologischem und kunsthandwerklichem Kulturgut der Materialien Metall, Edelmetall, Glas, Keramik, Porzellan.

Ausstellungsauf- und Abbau (Uhrensammlung, Königreich Württemberg), Betreuung von Ausstellungen, objektgerechte Lagerung unter den materialspezifischen klimatischen Voraussetzungen, Transport von Objekten (Porzellansammlung), Befundaufnahme und Schadensprotokolle mit fotografischer und zeichnerischer Dokumentation für den Leihverkehr von Objekten,aktive Mitwirkung bei der Langen Nacht der Museen Stuttgart 2006.

03/2003 – 04/2005

Volontariat im Restaurierungsatelier P. Pracher (ϯ) in Würzburg: Umfangreiche Erfahrungen bei der Restaurierung von Leinwand- und Holztafelgemälden, Skulpturen und Frescomalereien.

01/2003 – 02/2003

Praktikum bei der Fa. A. Fuchs: Sanierung von Wand und Stein an der Stadtpfarrkirche St. Blasius in Fulda.

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